„Angst heißt nicht, dass wir alle durchdrehen müssen“ – Über den Umgang mit den Folgen des Lockdowns

Die eigene Angst ownen: So begegnen wir den Sorgen vor der Zukunft und vor der Krankheit. Denn Angst haben ist okay und normal – das dürfen auch unsere Kinder wissen. Ich habe mit der Diplom Psychologin und verhaltenstherapeutischen Psychotherapeutin Claudia A. Reinicke darüber gesprochen, wie wir den Folgen des Lockdowns begegnen können und warum wir vor Angst nicht gleich in Panik geraten brauchen.

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Matsch mit Soße in rosa und blau: Basteln mit Babys

Auf der Suche nach Basteltipps für Kleinkinder schlug mir Google folgende Suchanfrage vor: „Was basteln mit einem Jungen“. Hä? Basteln Jungen anders? Dürfen sie etwa nur mit blau ausmalen? Kurz geklickt und herausgefunden: Klar, ausschließlich Jungs basteln gerne Flugzeuge aus Eisstilen, Autos aus Klopapierrollen und mögen Star Wars und so weiter. Ich wollte schon aufhören, mich aufzuregen.

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Wiedereingewöhnung: Es geht weiter. Wo bleibt die Euphorie?

Unser Tagesvater ist einer von den sanften. Bereits die erste Eingewöhnung verlief langsam und sehr bedürfnisorientiert. Er geht nach dem Münchner Modell vor und pausiert auch mal, wenn er merkt, dass ein Kind seine Aufmerksamkeit gerade dringender benötigt. Ich finde das gut. Es lehrt mich auch selbst darin, geduldiger zu sein. Gerade jetzt, wo es uns allen nicht schnell genug gehen kann, dass sich wieder Normalität einstellt.

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Mein Sohn sagt „Scheiße“ und ich finde das gut

Kant drückte sich ja noch recht freundlich aus, als er sagte: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“ Wenn ich nun aber Schwierigkeiten habe, meine eigene Freiheit überhaupt erst einmal beginnen zu lassen? Eigene Grenzen zu kennen ist nämlich eine gute Sache: vor dem Kinderkriegen, während des Kinderkriegens und danach. Auch ohne Kinderkriegen. Grenzen sind ein bisschen geil.

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